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Die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft verfolgt ein ganzheitliches Konzept, das die Belastungsgrenzen der Natur achtet, ökologische Kreisläufe nutzt, geschlossene Nährstoffsysteme anstrebt und den Einsatz externer Betriebsmittel möglichst vermeidet. Unter diesen Maximen gilt es, das ökologische Wirtschaften weiterzuentwickeln, damit aktuelle Herausforderungen durch z.B. klimatische, gesellschaftliche oder ökonomische Veränderungen gemeistert werden können. Der Beitrag und die Potenziale des Bio-Sektors zur Lösung gegenwärtiger Krisen werden in Praxis, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik intensiv diskutiert.
Vor diesem Hintergrund lädt die Geschäftsstelle der Steuerungsgruppe Forschung für die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft, einem Gremium aus Ressortforschungs- und Leibniz-Einrichtungen*, zum vorwärts gewandten Austausch im Rahmen einer Dialogwerkstatt ein.
Was ist das Ziel?
Ziel ist es, Entwicklungsfragen des Bio-Sektors gemeinsam mit Praxis, Beratung und Forschung in einem offenen Austausch weiterzudenken. Welche ungehobenen Potenziale bietet die ökologische Wirtschaftsweise? Welche Lücken oder aktuelle Grenzen tun sich auf? Wie können wir den aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen begegnen? Mit der Dialogwerkstatt wird ein Raum angeboten, diese Fragen kollegial und wissenschaftsbasiert zu bearbeiten. Damit kann auch Kooperation befördert werden, um gemeinsam am Ball zu bleiben für starke sozial-ökologische Agrar- und Ernährungssysteme.
Was passiert da?
Die Dialogwerkstatt ist ein deutschsprachiges Format, das ko-kreativen Austausch zwischen Praxis, Beratung und Forschung ermöglicht. Ideen für zu bearbeitende Themen konnten von allen Interessierten bis Ende April 2026 eingebracht werden. Je nach eingereichter Themenvielfalt werden etwa vier bis acht Workshops eröffnet. Die Workshops leben vorrangig von den unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden und bauen auf kurze, thematisch passende Pitches (kurze Impulse) auf. Die Moderation der Workshops wird von den Veranstaltenden organisiert. Im Juni wird das Programm veröffentlicht und die Anmeldemöglichkeit freigeschaltet.
Wer kann sich beteiligen?
Zur Veranstaltungsteilnahme sind alle an der ökologischen Lebensmittelproduktion Interessierten aus Praxis, Beratung und Forschung herzlich eingeladen. Ob Profi oder Neueinsteigende im Öko-Bereich, alt oder jung – alle Erfahrungstiefen und Karrierestufen sind willkommen!
Die Dialogwerkstatt wird deutschsprachig sein, eine Übersetzung ist leider nicht möglich.
Wie ist der Zeitplan?
Einreichfrist: 30.04.2026
Auswahl der Ideen: Mai 2026
Rückmeldung zum Vorschlag: bis 31.05.2026
Veröffentlichung des Programms und der Anmeldemöglichkeit: Juni 2026
Wenn Sie Interesse haben, zum Anmeldestart eine Nachricht zu erhalten, tragen Sie sich gern in unseren Info-Verteiler ein.
